Entkoffeinierter Kaffee – Ratgeber, Vergleich und Test 2019

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Entkoffeinierter Kaffee Ratgeber

Bei entkoffeiniertem Kaffee handelt es sich um Kaffee, welchem das Koffein entzogen wurde durch ein bestimmtes Verfahren. In Europa darf entkoffeinierter Kaffee nur weniger als 0,1 Prozent Koffein enthalten. Bei Instantkaffee gibt es eine Ausnahme. Hier dürfen es bis zu 0,3 Prozent sein. Außerhalb von Europa sieht man die Sache nicht so verbissen. Hier dürfen in einem Kaffee, der als entkoffeiniert gilt, maximal 3,0 Prozent Koffein enthalten sein. Am besten für die Entkoffeinierung geeignet sind die Arabica Bohnen. Denn diese enthalten im Vergleich zu den Robusta Bohnen nur halb so viel Koffein von Natur aus. Dies wusste auch schon der Bremer Kaffeehändler Ludwig Roselius, der auch Gründer des Unternehmens Kaffee HAG war später. Roselius kam auf den Gedanken entkoffeinierten Kaffee herzustellen, weil man als Todesursache seines mit 59 Jahren verstorbenen Vaters dessen hohen Kaffeekonsum annahm. Der erste entkoffeinierte Kaffee wurde also in Deutschland hergestellt, und zwar im Jahr 1903. Das Verfahren für die Entkoffeinierung ließ sich Roselius auch wohlwissend patentieren. Die Entkoffeinierung nach dem Roselius-Verfahren wird heute allerdings nicht mehr angewandt. Grund dafür ist, dass man hier mit Krebs erregenden Stoffen arbeiten musste.

Verschiedene Verfahren zum Entkoffeinieren

Verwendet wird für die Entkoffeinierung von Kaffee heute auch nur noch selten der sogenannte Schweizer-Wasser-Prozess. Dieses Verfahren wurde Ende der 1970er Jahre entwickelt und ist eher unwirtschaftlich. Denn ein großer Teil der Kaffeebohnen muss entsorgt werden. Dennoch gilt das Verfahren nach wie vor unter Experten als effektiv, insbesondere in der Hinsicht, weil es chemiefrei ist und dafür sorgt, dass das maximale Kaffeearoma erhalten bleibt. Für ganz wenige Kaffeesorten wird das Verfahren auch heute noch angewandt. Der entkoffeinierte Kaffee ist allerdings entsprechend kostenintensiv. Das direkte Verfahren für die Entkoffeinierung ist sehr viel wirtschaftlicher und kostengünstiger. Und auch das indirekte Verfahren verspricht hohe Wirtschaftlichkeit und ein gutes Aroma. Dabei begab man sich bei der indirekten Entkoffeinierung wieder zurück auf die Spuren von Roselius. Weit verbreitet ist auch das Kohlenstoffdioxid-Verfahren, eine Art der Entkoffeinierung mit viel Druck. Das schonendste Verfahren ist das Triglycerid-Verfahren, da hierfür Kaffeebohnenöle verwendet werden. In diese werden die Kaffeebohnen eingelegt. Die Aromen und Geschmacksstoffe bleiben bei diesem Verfahren erhalten.

Gesünder?

Entkoffeinierter Kaffee ist Geschmackssache sagen viele. Wenn sie sich für eine Marke entschieden haben, die mit einem Verfahren zubereitet wurde, die die Aromen nicht beibehält, kann man den Unterschied zum normalen Kaffee durchaus sehr stark schmecken. Gesünder ist entkoffeinierter Kaffee vor allem für diejenigen, die unter einer sogenannte Koffeinunverträglichkeit leiden. Das sind gar nicht so wenige Menschen, auch wenn man das nicht denken mag. Viele Betroffene wissen zudem nicht einmal, dass sie unter dieser Unverträglichkeit leiden. Sie bekommen nach jedem Kaffeegenuss einen gereizten Magen, haben Herzrasen oder bekommen Schweißausbrüche oder beginnen zu zittern. Geeigneter ist entkoffeinierter Kaffee auch für diejenigen, die oft und viel Kaffee trinken und auf ihren Blutdruck achten müssen. Und auch Schwangere sollten lieber zum entkoffeinierten Kaffee greifen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Studien, die belegen, dass koffeinfreier Kaffee insbesondere fürs Herz schädlicher ist als die koffeinhaltige Variante. Die richtige tägliche Menge an Koffein beträgt im Übrigen 4-5 mg pro Kilo Körpergewicht. Fünf Tassen Kaffee am Tag kann daher jeder gesunde Mensch zu sich nehmen, ohne dass ihm gesundheitliche Risiken drohen. Die entkoffeinierte Variante hat natürlich weitaus weniger mg Koffein. Das bedeutet aber nicht, dass man davon bis zu 20 Tassen trinken kann, ohne dass es Auswirkungen auf die Gesundheit gibt.

Fazit

Entkoffeinierten Kaffee gibt es schon mehr als 100 Jahre. Immer noch herrscht allerdings das Vorurteil, dass die Variante mit nur wenig Koffein auch weniger Geschmack hätte. Dabei kommt es vor allem auf das Verfahren an, mit dem den Kaffeebohnen das Koffein entzogen wurde vor der Röstung. Wer auf eine ausgewogene Ernährung achten möchte, der kauft grundsätzlich entkoffeinierten Kaffee. Dieser wirkt sich eben sehr viel günstiger auf die Cholesterinwerte aus.

Entkoffeinierter Kaffee - gesund oder ungesund?

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Stefan - Autor ForTester.de

Hi, ich bin Stefan. Mein Team und ich haben ForTester.de für dich erstellt damit du eine schnelle und geeignete Wahl treffen kannst welche Entkoffeinierter Kaffee-Produkte für dich am geeignetsten sind. Diese sind in unserer Vergleichstabelle übersichtlich gegliedert. In unserem Entkoffeinierter Kaffee-Ratgeber findet jeder Interessent erste ausführliche Informationen.

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